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Coaches sind gut gerüstet

I-Serv, Jitsi, Skype, Teams oder WhatsApp


Coaches der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und des Sozialdienst kath. Frauen (SkF) informierten sich über die Möglichkeiten, visuell mit anderen Menschen in Kontakt zu treten

Gerade jetzt, wo die Schulen wieder beginnen und der Zugang für Drittpersonen in allen Schulen nicht gestattet ist, ist es nahezu unmöglich, Kinder und Jugendliche zu begleiten.


„Gar nicht so einfach trotzdem den Kontakt zu halten; gerade jetzt in der Corona-Zeit!“, so oder ähnlich äußerten sich in den letzten Wochen, viele der rund 100 Coaches der beiden Projekte „Alt für Jung“ und „Wir für Kinder“ die die beiden Institutionen seit vielen Jahren sehr erfolgreich durchführen. Während bei „Alt für Jung“ Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben begleitet werden, unterstützen die Coaches bei „Wir für Kinder“ Kinder während der Grundschulzeit beim Lernen.


„Wie können wir im Kontakt bleiben und welches Programm/App kann hierfür genutzt werden?“ und „wie installiere ich das auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Computer?“ viele der Coaches waren verunsichert.


Josef Hüvelmeyer und Rüdiger Wall, die beide in der Seniorenschule Bevergern aktiv sind, erklärten in Kleingruppen die Unterschiede, Feinheiten und die Anwendung der gebräuchlichsten Messenger-Programme.


„In den Schulen wird zwischen Lehrern und Schülern häufig über I-Serv kommuniziert“, berichtet Renate Konnemann, ehemalige Rektorin der Overbergschule in Recke, und stellte kurz dieses System vor. „Der SkF bevorzugt das Programm Signal“, erklärte Ursula Beyer, Projektleitung „Wir für Kinder“. „Dieses ist jedoch zurzeit noch in der Erprobungsphase beim SkF, sodass vorerst kein visueller Kontakt zwischen den Coaches und den Grundschulkindern erfolgen kann.“


„Die Coaches im Projekt „Alt für Jung“ kommunizieren häufig über Whatsapp“, berichtete Christa Terheiden, die hier die Projektleitung inne hat.


Die beiden Referenten hatten sich gut vorbereitet und konnten so die Installation und den Umgang mit den geläufigsten Messengern demonstrieren. Josef Hüvelmeyer wurde per Fernschaltung eingebunden und so konnte direkt verfolgt werden wo die Tücken im Detail versteckt waren.


„Das war eine gute und informative Veranstaltung! Besonders den Digital-Kompass finde ich sehr interessant, den kannte ich noch gar nicht“, freut sich eine Teilnehmerin am Ende der Veranstaltung.